AGB der Klosterherberge

 

§ 1 Grundsätzliches

a) Diese AGB regeln das Vertragsverhältnis zwischen der Klosterherberge/Klosterherberge-Economy – Eigentümerin: Malgorzata Ratajczak – im weiteren Gastgeber genannt - und deren Kunden und gelten für alle Verträge über die mietweise Überlassung von Hotelzimmern/Apartments zur Beherbergung. Geschäfts-bedingungen des Kunden finden nur Anwendung, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

b) Die Unter- oder Weitervermietung der überlassenen Zimmer sowie deren Nutzung zu anderen als Beherbergungszwecken bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Gastgebers.

c) Alleinreisende minderjährige Gäste unter 14 Jahren können nicht beherbergt werden. Minderjährige alleinreisende Gäste ab einem Alter von 14 Jahren benötigen eine schriftliche Einverständniserklärung von Eltern/Erziehungsberechtigten sowie einen geeigneten Nachweis der Authentizität.

§ 2 Vertragsabschluss und Vertragspartner

a) Der Vertrag kommt durch die schriftlich bestätigte Annahme des Antrags des Kunden durch den Gastgeber zustande. Hat ein Dritter für den Kunden bestellt, haftet er dem Gastgeber als Gesamtschuldner für alle Verpflichtungen aus dem Hotelaufnahmevertrag.

b) Alle Ansprüche gegen den Gastgeber verjähren grundsätzlich in einem Jahr ab dem Beginn der kenntnis-abhängigen regelmäßigen Verjährungsfrist. Schadensersatzansprüche verjähren kenntnisunabhängig in fünf Jahren. Die Verjährungsverkürzungen gelten nicht bei Ansprüchen, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Gastgebers beruhen.

§ 3 Leistungen, Preise, Zahlung, Aufrechnung, Gebühren

a) Der Gastgeber ist verpflichtet, die vom Kunden gebuchten Zimmer bereitzuhalten bzw. für entsprechenden Ersatz zu sorgen. Der Kunde ist verpflichtet, die für die Zimmerüberlassung vereinbarten Preise dem Gastgeber zu zahlen. Dies gilt auch für vom Kunden veranlasste Leistungen wie z.B. Shuttlekosten an Dritte.

b) Preise schließen die gültige gesetzliche Mehrwertsteuer ein. Ändert sich die Mehrwertsteuer, so kann der Gastgeber den vertraglich vereinbarten Preis an diese Änderung anpassen. Gleiches gilt für die Einführung oder Erhöhung von Steuern und Abgaben, die sich unmittelbar auf die Übernachtung beziehen. Preise ändern sich auch, wenn der Kunde nachträglich Änderungen wünscht und der Gastgeber dem zustimmt.

c) Rechnungen des Gastgebers sind – wenn nichts Anderes vereinbart wird - am Anreisetag in Bar oder per Vorabüberweisung ohne Abzug zu zahlen. Der Gastgeber ist berechtigt, aufgelaufene Forderungen jederzeit fällig zu stellen und unverzügliche Zahlung zu verlangen. Bei Zahlungsverzug ist der Gastgeber berechtigt, die jeweils geltenden gesetzlichen Verzugszinsen in Höhe von derzeit 8% bzw. bei Rechtsgeschäften, an denen ein Verbraucher beteiligt ist, in Höhe von 5% über dem Basiszinssatz zu verlangen. Dem Gastgeber bleibt der Nachweis eines höheren Schadens vorbehalten. Aufenthalte mit einer Dauer von über sieben Übernachtungen können nur bei vollständiger Vorkasse gebucht werden.

d) Der Kunde kann nur mit einer unstreitigen oder rechtskräftig festgestellten Forderung gegenüber dem Gastgeber aufrechnen oder mindern.

e) Zahlung auf Rechnung ist nur mit Zustimmung des Gastgebers und gegen Vorlage einer Kostenüber-nahme möglich. Bankgebühren gehen zu Lasten des Kunden. Zahlungen mit Kreditkarte sind nicht möglich.

§ 4 Rücktritt des Kunden vom Vertrag - Storno

Soweit nicht anders vereinbart, kann eine Buchung bis 3 Tage vor dem Anreisetag kostenfrei storniert werden. Innerhalb der 3-Tages-Frist vor Reiseantritt wird eine Stornogebühr von 80% des Übernacht-ungspreises erhoben. Der Gastgeber empfiehlt dem Kunden eine Reiserücktrittskostenversicherung abzu-schließen. Dem Kunden steht der Nachweis frei, dass der vorgenannte Anspruch nicht oder nicht in der ge-forderten Höhe entstanden ist. Für Buchungen über Dritte (z.B. Reiseveranstalter) gelten die dort veröffent-lichten Stornobedingungen. Ein Rücktritt des Kunden vom geschlossenen Vertrag bedarf der schriftlichen Form und der schriftlichen Zustimmung des Gastgebers. Erfolgt diese nicht, so ist der vereinbarte Preis aus dem Vertrag auch dann zu zahlen, wenn der Kunde vertragliche Leistungen nicht in Anspruch nimmt. Dies gilt nicht bei Verletzung der Verpflichtung des Gastgebers zur Rücksichtnahme auf Rechte, Rechtsgüter und Interessen des Kunden, wenn diesem dadurch ein Festhalten am Vertrag nicht mehr zuzumuten ist oder ihm ein sonstiges gesetzliches oder vertragliches Rücktrittsrecht zusteht. Das Rücktrittsrecht des Kunden erlischt, wenn er nicht bis zum vereinbarten Termin sein Recht zum Rücktritt schriftlich gegenüber dem Gastgeber ausübt.

§ 5 Rücktritt des Gastgebers

a) Wird eine vereinbarte Vorauszahlung auch nach Verstreichen einer vom Gastgeber gesetzten ange-messenen Nachfrist nicht geleistet, so ist der Gastgeber zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt. Dem Gastgeber steht es frei, danach eine Stornorechnung zu stellen. Gleichfalls ist der Gastgeber zur Stornierung berechtigt, wenn Außenstände aus vorherigen Buchungen nach Mahnung nicht beglichen wurden. Gleiches gilt, wenn entsprechende Außenstände bei einem anderen Beherbergungsunternehmen bestehen.

b) Ferner ist der Gastgeber berechtigt, aus sachlich gerechtfertigtem Grund vom Vertrag zurückzutreten, z.B. falls höhere Gewalt oder andere vom Gastgeber nicht zu vertretende Umstände die Erfüllung des Vertrages unmöglich machen, eine Freigabe der Zimmer aufgrund behördlicher Anordnung nicht möglich ist, Zimmer unter irreführender oder falscher Angabe wesentlicher Tatsachen, z.B. der Person des Kunden oder des Zwecks, gebucht werden. Bei berechtigtem Rücktritt des Gastgebers entsteht kein Anspruch des Kunden auf Schadensersatz.

§ 6 Zimmerbereitstellung, -übergabe und –rückgabe

a) Der Kunde erwirbt keinen Anspruch auf die Bereitstellung bestimmter Zimmer.

b) Gebuchte Zimmer stehen dem Kunden ab 15:00 Uhr des vereinbarten Anreisetages zur Verfügung. Der Kunde hat keinen Anspruch auf eine frühere Bereitstellung. Zimmer, die nicht im Voraus bezahlt wurden, werden bis 18:00 Uhr am vereinbarten Anreisetag für den Kunden frei gehalten. Danach besteht kein Freihalteanspruch des Kunden mehr. Bitte bei späterer Ankunft unbedingt den Gastgeber in Kenntnis setzen (Tel.: +49 171 408 2050).

c) Am vereinbarten Abreisetag sind die Zimmer bis spätestens um 11:00 Uhr geräumt zur Verfügung zu stellen. Danach kann der Gastgeber auf Grund der verspäteten Räumung des Zimmers für dessen vertragsüberschreitende Nutzung bis 15:00 Uhr 50% des vollen Listenpreises in Rechnung stellen, ab 15:00 Uhr 100%. Vertragliche Ansprüche des Kunden werden hierdurch nicht begründet.

§ 7 Haftung des Gastgebers

a) Der Gastgeber haftet mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns für seine Verpflichtungen aus dem Vertrag. Ansprüche des Kunden auf Schadensersatz sind ausgeschlossen. Hiervon ausgenommen sind Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, wenn der Gastgeber die Pflichtverletzung zu vertreten hat, sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Gastgebers beruhen und Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Verletzung von vertragstypischen Pflichten des Gastgebers beruhen. Einer Pflichtverletzung des Gastgebers steht die eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen gleich. Sollten Störungen oder Mängel an den Leistungen des Gastgebers auftreten, wird der Gastgeber bei Kenntnis oder auf unverzügliche Rüge des Kunden bemüht sein, für Abhilfe zu sorgen. Der Kunde ist verpflichtet, das ihm Zumutbare beizutragen, um die Störung zu beheben und einen möglichen Schaden gering zu halten.

b) Für eingebrachte Sachen haftet der Gastgeber dem Kunden nach den gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftungsansprüche erlöschen, wenn der Kunde nach Erlangen der Kenntnis von Verlust, Zerstörung oder Beschädigung nicht unverzüglich dem Gastgeber Anzeige macht. Der Gastgeber empfiehlt die Benutzung des Haussafes für Wertgegenstände.

c) Soweit dem Kunden ein Stellplatz, auch gegen Entgelt, zur Verfügung gestellt wird, kommt dadurch kein Verwahrungsvertrag zustande. Bei Abhandenkommen oder Beschädigung auf dem Hotelgrundstück abgestellter oder rangierter Kraftfahrzeuge und deren Inhalte haftet der Gastgeber nicht, außer bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

§ 8 Schlussbestimmungen

a) Änderungen oder Ergänzungen des Vertrages, der Antragsannahme oder dieser AGB für die Hotelauf-nahme sollen schriftlich erfolgen. Änderungen oder Ergänzungen durch den Kunden sind unwirksam.

b) Erfüllungs- und Zahlungsort ist der Sitz des Gastgebers. Ausschließlicher Gerichtstand - auch für Scheck und Wechselstreitigkeiten - ist im kaufmännischen Verkehr der Sitz des Gastgebers. Die Anwendung des UN Kaufrechts und des Kollisionsrechts ist ausgeschlossen.

(5) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB für die Hotel-/Apartmentaufnahme unwirksam oder nichtig sein oder werden, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften.

(6) Der Gastgeber distanziert sich in jeder Hinsicht von Diskriminierung, Radikalismus, Gewalt und Frem-denfeindlichkeit und behält sich vor, Menschen nicht zu beherbergen, die diese Distanz vermissen lassen.

 

Für die Klosterherberge und die Klosterherberge-Economy

Malgorzata Ratajczak, Mengener Str. 38, 88605 Messkirch

Tel.: +49 7575 2872 Fax: -4281, info@rago-gruen.de